Was ist der richtige Begriff für Informationssysteme

Informationssysteme bestehen nicht nur aus Technik. Informationssysteme sind sozio-technische Gesamtsysteme, die aus Hardware, Software und zu allererst aus den beteiligten Menschen bestehen.

In der Literatur wird der Begriff des Informationssystems nicht immer so weit gefasst. Er beschränkt sich oftmals auf die technischen Anteile. Mal beschrieben als „Datenorganisationsformen auf Rechenanlagen, die bestimmte Vorgänge und Abläufe in Kommunikationsprozessen unterstützen“, mal wird der Mensch in die Begriffsdefinition einbezogen, steht der Technik aber quasi gegenüber. Nach dieser Definition ist „ein Informationssystem eine Menge von Menschen und Maschinen (Automaten), die Informationen erzeugen und/oder benutzen und die durch Kommunikationsbeziehungen miteinander verbunden sind“.

Ich bevorzuge den Begriff eines aus Teilsystemen bestehenden sozio-technischen Gesamtsystems. Dies ist eine Begrifflichkeit, die stärker auf verbindende, soziale Elemente setzt und auch Grundlage für meine Überlegungen ist.

Stopp-Schilder laden zu Defacement und Rickrolling ein

Stopp-SchildMan kann es drehen und wenden wie man will: Dieses STOPP-Schild schreit einfach danach für Defacements eingesetzt zu werden. Man stelle sich nur den Imageschaden vor, wenn die Website des Handwerksbetriebs um die Ecke plötzlich nur noch dieses STOPP-Schild zeigt. Nach neuesten Plänen soll es im Gegensatz zu der hier gezeigten Variante auch noch darauf hinweisen, der Seiten-Besucher müsse mit einer Strafanzeige rechnen!

Der SIGINT-Veranstalter Jens Ohlig sieht gar eine Renaissance des Rickrollings bevorstehen. Beim Rickrolling geht es eigentlich darum e-Mail-Empfänger und Webseitenbenutzer mit manipulierten Links zu Rick Astley Webseiten zu locken. Jetzt kann man dann sogar Links verschicken, die bei einem Klick den Besuch vom Staatsanwalt garantieren. Auch das würde den Handwerksbetriebs um die Ecke in ziemliche Schwirigkeiten bringen…

Manuskript zum Business Case Information Security fertiggestellt

Mein Artikel zum Thema Business Case Information Security – Modelle und Möglichkeiten einer Wirtschaftlichkeitsanalyse liegt endlich in der <kes>-Redaktion zur Bearbeitung. Mit fast 26000 Zeichen und 9 Abbildungen natürlich hoffnungslos zu lang. Ist irgendwie fast ‘ne Diplomarbeit draus geworden.

Themen: Wirtschaftlichkeitsprinzipien, Kosten-Nutzen-Analysen, Pareto-Prinzip nach BSI, Total Cost of Ownership (TCO), Total Benefit of Ownership (TBO), Return on Security Investment (ROSI), Return on Information Security Investment (ROISI), Software-Nutzen-Portfolio, Entscheidungsmatrix

Das Akronym Ps(i)²

Ps(i)² ist ein rekursives Akronym. Es steht für Ps(i)² – Sicherheit in Informationssystemen. Als rekursives Akronym bezeichnet man eine Abkürzung, die in ihrer Wortbedeutung rekursiv auf sich selbst verweist, d. h. paradoxerweise die eigene Abkürzung Teil des ausgeschriebenen Begriffs ist.

Die meisten rekursiven Akronyme trifft man im Bereich der Freien Software. GNU is not Unix als Wortbedeutung für das freie Betriebssystem GNU ist hierfür ein Beispiel.