Secunia hat seinen Jahresbericht 2009 zum Download bereitgestellt. Er enthält Berichte und Informationen zu 0-Day-Schwachstellen, Ergebnisse zu Softwaretests, die Sicherheit von Webapplikationen und einen Überblick über die Schwachstellen des letzten Jahres. Wer den Bericht haben möchte, muss die Seite http://secunia.com/company/annual_report besuchen. Dort bekommt er die folgende Eingabemaske angezeigt:

(Screenshot: secunia.com)
Wenn man alle Felder ausgefüllt hat, öffnet sich die Seite http://secunia.com/company/annual_report/sent mit dem Downloadlink:

(Screenshot: secunia.com)
Raten Sie mal, ob der zweite Link auch funktioniert, wenn man ihn als erstes anklickt, also bevor man seine Daten eingegeben hat.
Mit 16 Seiten ist der in englisch geschriebene Bericht schnell gelesen. Er enthält einige schöne Grafiken und Informationen. Sehr interessant ist die Liste der 10 “sichersten Produkte 2009″. Sieben davon sind nämlich Microsoft Produkte! Darunter auch der Microsoft Internet Explorer. Die Grafiken basieren auf den Zahlen von Secunia’s Online Software Inspector (OSI) aus dem Jahr 2009. Weiter geht das Microsoft Lob in einer Grafik, die zeigen soll, welche Browser im Schnitt am seltensten ungepatcht sind. Auf den Positionen 1 und 2 erscheinen der Internet Explorer 8 und 7. Der OSI prüft dabei nur auf Schwachstellen, für die es bereits ein Patch gibt.
Secunia zeichnet damit ein Bild von Microsoft-Produkten, das mir so bisher nicht bekannt war: Microsoft ist Security-Sieger in allen Klassen! Stellt sich mir die Frage, warum ein so erfahrener Security-Anbieter gegen den Strom schwimmt? Warum sehen die Grafiken auf der Mozilla-Homepage so vollkommen anders aus (siehe Beitrag vom 09.08.2009 Zertifikate – nichts ist wie es scheint). Hier ging es um die Zeit, die Patches auf sich warten lassen:

(Screenshot: mozilla-europe.org)



Vom 27. bis 30.12.09 fand der 

