Man kann es kaum glauben. Facebook scheint völlig losgelöst zu sein. Facebook mausert sich zum unrühmlichen Branchenprimus in Sachen Nutzer über den Tisch ziehen. Das Netzwerk scheint keine Möglichkeit auszulassen Daten abzusaugen.
Erst konnten Nutzer die Chats ihrer Kontakte live mitverfolgen und Kontaktanfragen oder den Benachrichtigungsstatus einsehen. Davor waren im März aus versehen 400 Millionen E-Mail-Adressen sichtbar gewesen und auch im April war Facebook in die Schlagzeilen geraten. Dann berichtete Heise, man habe bei E-Mail-Benachrichtigungen von Facebook in den Headerzeilen Rückschlüsse auf die IP-Adressen anderer Mitglieder schließen können und es folgte ein Bericht des “Wall Street Journal” und des Spiegels, dass Facebook Nutzerdaten an Werbekunden verraten habe. Dann berichtete die taz, dass Facebook Suchmaschinen erlaube, private Daten von Nutzern zu durchsuchen – ohne deren Wissen. Facebook-Gründer Zuckerberg wird in dem taz-Bericht zitiert:
“Sie vertrauen mir. Blöde Arschlöcher.”
Da es immer noch genügend A… zu geben scheint kann der Spiegel nun berichten, dass Facebook über die neue iPhone-Anwendung reichlich Daten einsammele. Einmal auf “Synchronisieren” geklickt, und schon lädt Facebook das komplette Adressbuch hoch. Das Unternehmen speichere diese Daten, um Kontakt-Netzwerke zu analysieren. Löschen können Nutzer (A…) diese Daten natürlich nicht.
Auf meinem Blog verschwinden jetzt erst mal alle Facebook-Links!

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