Nach dem RSA Opfer eines Angriffs geworden ist, bei dem auf vertrauliche Unternehmensdaten gestohlen wurden, sei nun möglicherweise die Sicherheit der SecureID-Produkte gefährdet. Das berichtet Heise-Online in einem Artikel.
Der Vorfall betrifft die Sicherheit von weltweit mehr als 40 Millionen Token, mit denen Anwender Einmal-Passwörter generieren können. Das Problem besteht nun darin, dass ein Angreifer mit den gestohlenen Informationen den Algorithmus nachvollziehen kann, mit dem die Einmal-Passwörter generiert werden. Damit ist die Sicherheit dieser Methode nur noch durch das zusätzlich geforderte Passwort gewährleistet.
Gegenüber einem normalen Account, an dem man sich mit einem Passwort anmeldet, ist die zusätzliche Sicherheit damit verloren. Darüber hinaus kann man davon ausgehen, dass in Umgebungen in denen SecureID-Produkte eingesetzt werden weniger Wert auf die Sicherheit dieses zusätzlichen Passworts gelegt wird.
In einer offiziellen Mitteilung an die US-Börsenaufsicht führt RSA mehrere Empfehlungen auf, mit denen die Sicherheit der SecureID-Produkte erhöht werden kann.


