Was Aale mit Datenschutz zu tun haben
Ein SPD-Minister aus Mecklenburg-Vorpommern wolle nach Auskunft von CDU-Parlamentariern Großkäufer von Aalen und Aalprodukten künftig mit Namen und Adresse erfassen. Damit solle der Fisch vor dem Aussterben bewahrt werden. Das berichtet die Welt heute in ihrer Online-Ausgabe.
Betriebe sollen demnach ein tägliches Protokoll über Kunden führen, die mehr als acht Kilo Aal-Fleisch kaufen. Das entspreche einem Kaufpreis von 250€. Die Daten sollen ein Jahr lang aufbewahrt werden und auf verlangen von Behörden vorgelegt werden.
Ob das ganze Datenschutzrechtlich überhaupt zulässig ist hat natürlich keiner geprüft, und es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, das die Prüfung positiv ausfallen würde.

