Bitkom und Forsa liefern neue Passwort-Prozente
Zuletzt veröffentlichte der Branchenverband Bitkom eine Passwort-Studie, wonach 37 Prozent der Befragten ihre Passwörter an andere weitergeben.
“Viele Menschen geben ihre Passwörter weiter, weil sie befürchten, sie selbst zu vergessen – ähnlich wie den Haustürschlüssel, den man sicherheitshalber in der Nachbarschaft hinterlegt..”
Das war damals die ebenso überraschende wie wenig überzeugende Interpretation der Studie. Diesmal lautet die wichtigste Erkenntnis der Studie:
“Deutsche sind ihren Passwörtern zu treu
- 40 Prozent ändern ihre wichtigsten Zugangscodes nie freiwillig
- Frauen argloser als Männer, Jüngere verhalten sich vergleichsweise vernünftig”
Nach der überraschenden Interpretation bleibt die Bitkom diesmal auf dem Teppich. Schade eigentlich…


>40 Prozent ändern ihre wichtigsten Zugangscodes nie freiwillig
>Frauen argloser als Männer
Sebastian, das wundert mich nicht. Die Menschen suchen Beständigkeit in einer sich dynamisch ändernden Medienlandschaft. Dass Frauen stärker auf Bindung setzen als Männer dürfte auch nichts neues sein. Die Aufgabe muss also lauten: Wie schaffe ich z.B. innerhalb der Arbeitsumgebung meiner Mitarbeiter Bindung, ohne dass sich diese in Passwörtern ausleben muss. Im Grunde also ganz einfach. Zu einfach, um von Unternehmen ernst genommen zu werden?