Und immer wieder Facebook

Erst waren im März aus versehen 400 Millionen E-Mail-Adressen sichtbar, dann machte Facebook im April erneut Schlagzeilen mit Sicherheitsproblemen. Und auch im Mai werden die Facebook-Anhänger nicht enttäuscht. Diesmal konnten Nutzer die Chats ihrer Kontakte live mitverfolgen und Kontaktanfragen oder den Benachrichtigungsstatus einsehen, berichtet das Blog TechCrunch und Heise.de. Facebooks Chatfunktion wurde daher zwischenzeitlich mit dem Hinweis auf “Wartungsarbeiten” deaktiviert. Nach Angaben von Heise.de war gerade die erweiterte Funktionalität zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer das Einfallstor für den Missbrauch. Inzwischen hat Facebook die Lücke offenbar komplett geschlossen.

Facebooks Sicherheitschef Max Kelly hat also offenbar damit ernst gemacht, lieber Angreifer zu jagen, statt Lücken zu schließen. Wer hätte gedacht, dass der Schwerpunkt darauf liegt keine Lücken zu schließen.

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