RFID Visitenkarte: Der Poken
Seit nunmehr einem halben Jahr hat die Visitenkarte aus Papier endgültig ausgedient. Zumindest, wenn es nach der Vision der Schweizer Firma Poken S.A. geht. Die Visitenkarte der Zukunft heißt Poken – der Poken – und der Handshake der Zukunft heißt Hi Four. Der in verschiedenen Farben und Charakteren erhältliche Poken ist eine Art Schlüsselanhänger mit eingebautem RFID-Chip, der mit anderen Poken kommunizieren kann, sobald man die Geräte aneinanderhält. Vor Allem Anhänger sozialer Netzwerke sollen so digitale Visitenkarten mit Links zu ihren Profilen auf XING, Twitter und Co. austauschen.
Beim Connect von zwei Geräten wird nur eine Hardware-ID ausgetauscht. Um auf die neuen Kontakte zugreifen zu können, muss man sich im Poken-Portal anmelden. Man wählt dabei selber, welches von seinen sozialen Netzwerk-Profilen man austauschen möchte, wenn man nicht jedem neuen Kontakt gleich sein privates Facebook-Profil offenbaren möchte.
Didier Stevens hat in seinem Blog eine weitere Möglichkeit aufgezeigt, wie der Poken genutzt werden kann: Als Detektor für 125kHz RFID-Lesegeräte. In der Nähe eines solchen Lesegeräts blinkt ein rotes LED am Poken. Mit 13,56 MHz-Lesegeräten funktioniert der Trick leider nicht.

